Brot selbst gebacken

Zuerst mahle ich das Korn. Dabei verwende ich Waldstaud oder Tauernroggen, Dinkel, Hafer, Einkorn. Trester vom Leinsamen, dem Leindotteröl oder den Kürbiskernen (was eben zur Verfügung steht) kommen auch dazu. Ich habe das Glück und kann mir das Korn von einem Biobauern in meiner näheren Umgebung holen, es ist die Familie Sommeregger in Spittal an der Drau. Dieser Betrieb hat sich obendrein noch auf alte Getreidesorten spezialisiert. Unser Ziel ist es, selbst Getreide an zu bauen. In der Zwischenzeit gibt es sechs Bauern im Lesachtal die sich um den Getreideanbau bemühen. Das Thema Slow Food ist sehr aktuell.

Frisch gemahlenes Mehl ist noch warm und hat einen angenehmen "getreidigen" Duft. Gewürze wie Anis, Fenchel, Koriander und Kümmel male ich mit dem Getreide mit. Beim Salz verwende ich Quellsalz, dieses ist naturbelassen und hat einen hohen natürlichen Anteil an Selen. Ist der Teig fertig vermischt, so lasse ich diesen gehen. Anschließend wird der Teig ausgemacht und in Brotkörbchen gelegt.

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In der Zwischenzeit hat der Brotbackofen die richtige Temperatur. Nach etwa 1Stunde Backzeit ist das Brot fertig. Im ganzen Haus duftet es nach frischem Brot.

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Ich empfehle frisch gebackenes Brot mit selbst gemachter Heumilchbutter vom Jörgishof in Tscheltsch. Schmeckt einfach himmlisch! Machen Sie Urlaub bei uns, dann backen wir gemeinsam dieses köstliche Brot! Das Leben ist ein Genuss, liebe Grüße Andrea