Kärntner Urforelle

Vor Jahrhunderten war die Kärntner Urforelle in unseren heimischen Gewässern zu finden. In den letzten 30 Jahren ist es jedoch zu einem starken Rückgang der Urforellenbestände in unseren Fließgewässern gekommen. Die Gründe dafür weiß man nicht genau. Man weiß aber, dass billige Fischeier aus Dänemark sowie anderen nordischen Staaten gekauft wurden.

Durch den Kauf der billigeren atlantikstämmigen Fischeier über Jahre, ist die donaustämmige Urforelle fast ausgestorben. Vor einigen Jahren entdeckte man im Görtschitztal einen Stamm der "echten" Urforelle. (autochthone Rasse).

Auch im Anraser See in Osttirol wurden Urforellen gefunden. Die Fische wurden abgestreift. Die so entstandenen Jungfische werden in Sirnitz bei Feldkirchen erfolgreich gezüchtet. In den letzten Jahren wurden tausende Fische im Nationalpark Hohe Tauern ausgesetzt. Die Urforelle braucht etwa drei Jahre um ihre volle Größe zu erreichen im Unterschied zur Bachforelle, die schneller wächst und daher früher gefischt werden kann. Da die Urforelle langsamer wächst, hat ihr Fleisch einen höheren gesundheitlichen Wert als jenes der atlantik stämmigen Bachforelle. Eine Nachzucht soll den Bestand der Urforelle wieder vergrößern und so die importierten Rassen verdrängen.

Bei uns kommen Sie in den Genuss der Kärntner Urforelle. Im Herbst 2012 sind bei uns zwei Teiche entstanden.

Zusammengestellt wurde dieser Text von Tobias Unterguggenberger. Informationen zu diesem Thema hat er im Internet zusammengetragen.