Von innen heraus erwärmt

Ein Kachelofen in der Stube wärmt nicht nur das Haus, sondern auch Seele und Herz. Das wussten bereits die alten Bauern. Im Laufe der Zeit ist die Tradition des gemeinsamen Um-das Feuer-Sitzen leider abhanden gekommen. Deshalb wurde am Peintnerhof die Tischlerwerkstätte vom Großvater in eine rustikale Infrarotkammer von Physiotherm umfunktioniert.

das kastl1Jetzt können Gäste und Seminarteilnehmer bei entspannter Musik und beruhigenden Farbenspielen die wohltuende Wärme genießen. „Am Hof sind wir den ganzen Tag auf den Beinen, da möchte ich diese am Abend hoch legen“, verrät Unterguggenberger. Daher entschied sie sich nicht für eine übliche Infrarotkabine, in der auf beengtem Raum gesessen wird. In dieser Physiotherm-Kabine, die sogar Olympia-Teilnehmer verwenden, gibt es genug Platz und die Wärme wirkt ganz bequem im Liegen. „Für mich ist etwas nur wirklich gesund, wenn ich dabei auch einen Genuss habe.“

Anders als bei einer Sauna wärmt Infrarot den Körper von innen nach außen und ist damit besser verträglich. Es wird der gesamte Körper, also Körperkern und Körperschale, durch wärmt. In der Muskulatur und im Bindegewebe wird die Durchblutung angekurbelt, positive Effekte wie Entgiftung und Entschlackung werden angeregt. Die Temperaturerhöhung im Gewebe löst Muskelverspannungen, lindert Schmerzen, regt den Stoffwechsel an, verbessert die Gewebeversorgung, stärkt die Abwehrkräfte, fördert die Entsäuerung, trainiert die Gefäße und wirkt sich positiv auf den Hormonhaushalt aus. Die Haut bildet Vitamin D und der Energieumsatz in den Organen steigt. Das Prinzip der Infrarotkabine geht dabei auf die japanische Tradition WAON zurück, womit ähnliche Effekte erzielt werden. Dabei wird der Körper für 40 Minuten in eine Wärmestaudecke gewickelt, der Körper erhitzt sich langsam. Bei der Sauna hingegen blockiert der Körper die Erhitzung – es geht stärker um den Kneippeffekt. Deshalb ist ein Saunagang für viele Menschen belastend und führt zu Kreislaufproblemen. In der Infrarotkabine ist die Lufttemperatur nicht hoch, was für den Körper keine Belastung darstellt. Idealerweise sollte die Infrarotkabine zwei bis drei Mal in der Woche besucht werden. Wichtig: Trotzdem viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Unterhalb der Infrarotkammer befindet sich ein gemütlicher Ruheraum. Hier kann man Tee trinken, lesen, schlafen, ...

Finnisches Bad

Außerhalb des „Kascht`l“ steht ein finnisches Bad. Das Wasser wird im Freien mit einem Holzofen erhitzt. Bei knisterndem Feuer im wohl temperierten Wasser liegen, die Landschaft genießen oder nachts die Sterne zählen ... Tauchen Sie ein in die Stille, genießen Sie die unberührte Natur ... nehmen Sie sich eine Auszeit!